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Federbandspiralen

Schutz unter extremen Bedingungen

Federbandspiralen bieten Spindeln, Säulen, Wellen, Gewinden und Stabführungen einen zuverlässigen Schutz vor Verschmutzungen, Spänen sowie mechanischen Beschädigungen. Sie besitzen eine gute Abdichtfunktion und sind bei entsprechender Einbaulage selbstreinigend. Hohe Temperaturbeständigkeit und chemische Resistenz garantieren auch unter extremen Einsatzbedingungen einen zuverlässigen Schutz.

Eigenschaften

  • Unfallschutz für das Bedienungspersonal vor umlaufenden Spindeln und Wellen
  • Verminderung der Ausfallzeiten durch Verunreinigung
  • Erhöhung der Maschinenlebensdauer
  • Federbandspiralen sind teilweise auch für einen nachträglichen Einbau lieferbar

Einbaulagen

Die konisch gewickelten Federbandspiralen folgen selbsttätig den Bewegungen der Maschine. Hergestellt aus hochwertigem blaupoliertem Stahl oder alternativ aus rostfreiem Edelstahl können sie vertikal, horizontal und in Schräglage eingesetzt werden.

Vertikaler Einbau

Die Federbandspiralen werden bei vertikalem Einbau mit dem größeren Durchmesser nach oben montiert. Dabei sorgt die Überlappung der einzelnen Wicklungen für eine Selbstreinigung der Federbandspiralen.

Horizontaler Einbau

Die Federbandspiralen werden bei horizontalem Einbau mit dem größeren Durchmesser in Richtung des Späneanfalls montiert. Bei größerem Durchmesser bzw. längerem Auszug reduziert sich der maximale Auszug bis auf 60% des Wertes beim vertikalen Einbau.

Einbau in Schräglage

Neben dem vertikalen und dem horizontalen Einbau ist auch ein Einbau in Schräglage möglich. Bei kleinen Neigungswinkeln über der Horizontalen gelten dabei die Bedingungen des horizontalen Einbaues.

Einbau mehrerer Federbandspiralen in Reihe

Durch eine Reihenschaltung mehrerer Federbandspiralen können besondere Bedarfsfälle, wie z.B. überlange Verstellwege, abgedeckt werden.

Begriffserklärungen

d = Wellen-/Spindel-Durchmesser
a = Außendurchmesser der Führungshülse a ≤ D1 – 4 mm
D1 = Spiralen-Innendurchmesser
D2 = Spiralen-Außendurchmesser
c = Innendurchmesser des Außenflansches c ≥ D2 + 6 mm
h = Flanschhöhe (0,6 x ZD ≤ h ≤ (ZD – 2 mm))
ZD = Zusammendruck
AZ = Auszug/Auszugslänge

  1. Außenflansch
  2. Federbandspirale
  3. Innenflansch

Auswahl & Nachträglicher Einbau

Auswahl

Die Auswahl der für Ihren Anwendungsfall geeigneten Federbandspiralen erfolgt in der Regel auf Basis folgender Kriterien:

  • Innendurchmesser D1
  • Auszug AZ (vertikal bzw. horizontal)
  • Zusammendruck ZD

     

Nachträglicher Einbau

Vielfach sind Federbandspiralen auch für einen nachträglichen Einbau lieferbar.

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